← Cinque Terre guide

ZUG & CARD

Der Zug und die Cinque-Terre-Card

Ein kleiner Zug verbindet alle fünf Dörfer im Minutentakt. So funktionieren der Cinque Terre Express und die Trekking- und Treno-Cards des Parks tatsächlich.

Check dates and availability ↗

Der kleine Zug, der alles zusammenhält

Die wichtigste Tatsache für einen Besuch der Cinque Terre ist, dass ein Nahverkehrszug alle fünf Dörfer verbindet – entlang der Küste zwischen La Spezia und Levanto, mit Tunneln in den Klippen. Der Cinque Terre Express fährt in der Hochsaison etwa alle fünfzehn bis dreißig Minuten, im Winter etwa stündlich, und die Etappen sind winzig – La Spezia nach Riomaggiore dauert rund sieben Minuten, und man ist selten mehr als ein paar Minuten vom nächsten Dorf entfernt. Deshalb sind Autos hier sinnlos und unabhängige Besuche so einfach: Man kann den ganzen Tag von Dorf zu Dorf hüpfen, mit einem Zug, der weit häufiger kommt als die meisten Stadt-U-Bahnen.

So fährt man ihn wirklich

Die Nutzung der Linie ist einfach, sobald man ihre Struktur kennt. Die Züge fahren in zwei Richtungen – denk daran als „Richtung La Spezia“ oder „Richtung Levanto/Genua“, nicht nach Dorfnamen – also die Richtung am Bahnsteig-Display prüfen, denn die Dörfer sind nur Zwischenhalte. Die Züge können ein paar Minuten Verspätung haben, und die Bahnsteige sind im Sommer voll – also Puffer einplanen. Wenn du mit normalen Regionaltickets statt einer Park-Card fährst, denke daran, dass Papiertickets in der Regel vor dem Einsteigen entwertet werden müssen; die Details der Entwertung ändern sich mit der Zeit, also lies die Anweisungen an Automat oder App am Tag selbst. Halte dein Ticket oder deine Card griffbereit – sie wird kontrolliert.

Was die Cinque-Terre-Card ist

Die Cinque-Terre-Card ist der eigene Pass des Nationalparks und gibt es in zwei Hauptvarianten. Die Trekking-Card deckt den Zugang zu den markierten Wanderwegen des Parks ab, plus eine Reihe von Extras wie Parkbusse und WLAN. Die Treno-Card (Zug) beinhaltet all das und ergänzt unbegrenzte Regionalzugfahrten entlang der Strecke Levanto–La Spezia, sodass Sie nach Belieben in den Dörfern ein- und aussteigen können. Beide sind Tageskarten – für einen, zwei oder drei Tage –, die der Park online oder an seinen Informationspunkten an den Bahnhöfen verkauft, und beide sind personalisiert: Sie schreiben den Namen des Inhabers auf die Rückseite und führen einen Ausweis mit. Sie sind ein Produkt des Parks, kein Touristenticket, und kein Drittanbieter muss sie Ihnen verkaufen.

Welche Karte Sie brauchen – und ob überhaupt

Der ehrliche Entscheidungsbaum ist kurz. Wenn Sie nur durch die Dörfer schlendern und nicht auf markierten Wegen wandern, brauchen Sie vielleicht gar keine Karte – kaufen Sie einfach einzelne Zugtickets und fertig. Wenn Sie planen, an einem Tag mehrmals mit dem Zug zwischen den Dörfern zu pendeln, rechnet sich die Treno-Card in der Regel und erspart Ihnen jedes Mal das Anstehen am Schalter. Wenn Sie die Küstenwanderwege des Blauen Wegs begehen möchten, brauchen Sie auf jeden Fall eine Karte, denn der Zugang zu den Wegen setzt sie voraus. Nur Sie selbst können den Preis kalkulieren, da er davon abhängt, wie viele Zugfahrten und Wanderabschnitte Sie tatsächlich unternehmen – aber für einen vollen, aktiven Tag mit Zug und Pfaden ist die Treno-Card normalerweise die einfachste Wahl.

Die Via dell’Amore mit Ihrer Karte buchen

Ein Detail steckt im Kartensystem: Die Via dell’Amore, der leichte Klippenweg von Riomaggiore nach Manarola, läuft über zeitlich festgelegte Halbstunden-Slots, auch wenn ihr Zugang ab 2026 in die reguläre Cinque-Terre-Card integriert ist und keinen separaten Aufpreis mehr kostet. In der Praxis bedeutet das: Sie reservieren weiterhin einen Slot – der Park empfiehlt, dies online direkt beim Kauf der Karte zu tun, statt vor Ort zu hoffen – und führen einen Ausweis mit, den Sie zusammen mit der Karte am Eingang vorzeigen. Wenn Sie auf einer älteren Seite von einem separaten „Via-dell’Amore-Ticket“ oder einer „Plus“-Karte lesen, behandeln Sie das als veraltet und prüfen Sie die aktuellen Informationen des Parks.

Karte versus spontaner Kauf

Es ist wichtig, klar zu sagen: Die Karte ist für einen gelungenen Tag nicht zwingend. Viele Besucher kaufen einfach Regionalzugtickets zwischen den Dörfern, lassen die markierten Wege aus oder bleiben auf Routen, die keine Karte erfordern, und geben für einen Pass gar nichts aus. Die Karte lohnt sich, wenn Sie viel unternehmen – viele Zugfahrten, ein oder mehrere Wanderabschnitte, die Parkbusse nach Corniglia oder in die höher gelegenen Dörfer –, weil sie das bündelt und wiederholtes Ticketkaufen überflüssig macht. Die Karte verliert, wenn Ihr Tag entspannt ist: zwei Dörfer, ein Boot, ein langes Mittagessen. Überlegen Sie sich zuerst grob, wie Ihr Tag aussieht, und kaufen Sie dann den Pass, der dazu passt – nicht umgekehrt.

Check dates and availability ↗
Check dates and availability